Das Angebot in
diesem Augenblick, da dort
drüben noch der Leichnam lag,
erschien dem Gesprächspartner
wie eine Beleidigung, ja
schlimmer, wie ein Schlag ins
Gesicht. Und ohne andere Antwort
als einen angewiderten,
verächtlichen Blick sah Bernardo
Sopo sich plötzlich stehen
gelassen.
Das nahm ihm
freilich nicht den Mut, kurz
darauf zu einem anderen der
nächsten Verwandten hinzutreten
und ihn zu einem Spaziergang in
den Salon zu führen, um ihm in
einem bestimmten Augenblick, so
wie dem vorhergehenden
Gesprächspartner, ein Angebot
zu machen:
"Wenn dir dieses
Kanapee und diese kleinen
Lehnsessel gefallen, kannst du
sie gerne haben, weißt du,
Lieber!
Zu guter Letzt,
als er sah, wie die nächsten
Verwandten sich alle entrüstet
weigerten, begann er die Möbel
und den Hausrat den weniger
nahen Verwandten und auch dem
einen oder anderen Fremden unter
den Freunden des Hauses
anzubieten, wobei die
Beschenkten ihm mit weniger
Skrupeln, aber doch verdattert
und schüchtern für das Angebot
dankten. Bernardo Sopo schnitt
die Danksagungen sogleich mit
einer Handbewegung ab, zuckte
die Achseln, als wollte er
sagen, er messe diesem Geschenk
keinerlei Bedeutung bei, und
fügte hinzu:
"Du mußt dich
freilich ziemlich beeilen, sie
fortzuschaffen; es liegt mir am
Herzen, dieses Haus so bald wie
möglich zu räumen."
Jene anderen
verfolgten ihn einstweilen aus
dem Sterbezimmer heraus wie
rasend mit bösen Blicken und
gaben ihre Wut, ihre Verachtung
und ihren Abscheu zu erkennen.
Nein, sie hatten
kein Recht, kein Recht an diesen
Möbeln, die ihm, Bernardo Sopo,
ganz allein gehörten; aber zum
Teufel, es war doch eine
Ungehörigkeit!
Und einer nach
dem anderen hielten sie es nicht
mehr aus, sprangen von ihren
Stühlen auf und beschimpften
ihn, knurrten ihm zwischen den
Zähnen zu, er solle sich schämen
über das, was er tat, sich
schämen, so wie sogar die Leute
sich für ihn schämten, die in
der Peinlichkeit der Situation
es nicht verstanden hatten,
seine Angebote von sich zu
weisen. Sie riefen sie als
Zeugen an:
"Ist's nicht
wahr? Ist's nicht wahr?"
Und jene zuckten
die Achseln, ein betrübtes
Lächeln auf den Lippen.
"Aber freilich!
Ein jeder von ihnen!" riefen da
die Verwandten aus. "Das sind
doch Beleidigungen!"
Und Bernardo
Sopo erwiderte, immer noch mit
geschlossenen Augen, während er
die Arme ausbreitete:
"Aber
entschuldigt, meine Lieben,
warum das alles? Ich gebe alles
her, was ich habe... Für mich
ist's vorbei, meine Lieben! Ich
darf nicht mehr daran denken,
ich muß das aus dem Kopf haben!
Ich weiß, was ich für eine Bürde
mit mir herumschleppe. Laßt mich
doch machen. Das sind Dinge, die
getan werden müssen."
Und die anderen
schrien: "Na gut, sie müssen
getan werden: aber zur rechten
Zeit und am rechten Ort, zum
Donnerwetter!"
Und darauf sagte
er, um die Suada abzuschneiden,
indem er wieder zu sich fand:
"Ich verstehe... ich
verstehe..."
Aber er verstand
nicht im geringsten; oder
besser, er verstand nur das
eine: daß diese verlangte
Verzögerung eine Schwäche war;
eine Schwäche wie dieses ganze
Weinen dort.
Sie glaubten, er
hätte kein Herz, weil er nicht
weinte. Aber zeigt denn das
Weinen die Intensität eines
Schmerzes? Es zeigt doch nur die
Schwäche dessen, der leidet. Wer
weint, will den anderen zeigen,
daß er weint, will sie rühren
oder bittet um Trost und
Anteilnahme. Er weinte nicht,
denn er wußte, daß niemand ihn
zu trösten vermocht hätte, und
daß jede Anteilnahme sinnlos
gewesen wäre. Und mit jenen, die
aus dieser Welt gingen, mußte
man schon gar kein Mitleid
haben. Die Glücklichen waren
vielmehr zu beneiden!
Das Leben
stellte sich Bernardo Sopo durch
und durch düster dar; der Tod
ein Hauch von noch dichterem
Dunkel in dieser Düsternis. Es
gelang ihm nicht zu glauben,
weder an das Licht der
Wissenschaft für das Leben, noch
an das Licht des Glaubens für
den Tod; und in all dieser
Dunkelheit sah er sich nichts
anderes abzeichnen als auf
Schritt und Tritt die
unangenehmen, harten und
schwierigen Notwendigkeiten der
Existenz, bei denen jeder
Versuch sinnlos war, ihnen zu
entgehen, denen man sich also
unverzüglich zu stellen hatte,
um sie zu überwinden, um den
Gedanken an sie so schnell wie
möglich aus dem Kopf zu haben.
Ja, das war es:
es galt sie zu erledigen, um den
Gedanken daran aus dem Kopf zu
haben! Das ganze Leben war
nichts anderes als das: ein
Gedanke, eine Kette von
Gedanken, die es zu erledigen
galt, um sie aus dem Kopf zu
haben. Jede Verzögerung war eine
Schwäche.
Alle diese
Verwandten die sich entrüsteten,
wußten freilich sehr gut, daß er
immer so gewesen war. Wie oft
hatte sie nicht ihre Ersilia zum
Lachen gebracht, wenn sie mit
fröhlicher Übertreibung die
wilden Abenteuer ihres Ehelebens
mit diesem Mann erzählt hatte,
der - der Arme, was konnte man
schon tun? - der die Manie, den
Wahn im Leibe hatte, alle
Gedanken so schnell wie möglich
aus dem Kopf zu bekommen, kaum
daß sie ihm im Geist als
unausweichliche Notwendigkeiten
aufgestiegen waren. Auch im
Bett, jawohl, auch dort, alle
Gedanken! Und sie, die Ärmste,
sie stellte sich als eine müde
gelaufene Hündin dar, die
ständig mit heraushängender
Zunge hinter ihm dreinhetzte.
Hieß es ins
Theater gehen? Dieser Mann hatte
keine Ruhe mehr. Nicht, weil ihm
das Theater so sehr am Herzen
gelegen wäre; ganz im Gegenteil!
Der Gedanke, dorthin zu gehen,
wurde ihm zu einem solchen
Alptraum, daß er es kaum
erwarten konnte, ihn aus dem
Kopf zu bekommen; und jawohl,
meine Herrschaften, da war er
jedes Mal eine Stunde zu früh in
der Loge, und wartete im
Dunklen!
Hieß es
verreisen? Um Gottes willen! Ein
Abgrund tat sich auf. Koffer,
Taschen, Bündel; los, jage,
Kutscher! Los, lauf,
Gepäckträger! Und der Schweiß!
Und der Schweiß! Und wie viele
Dinge waren nicht aufzufinden,
wie viele wurden vergessen, nur
damit man zwei Stunden vor
Abfahrt des Zuges am Bahnhof
ankam! Nicht, weil er Angst
hatte, den Zug zu versäumen,
aber weil er einfach nicht mehr
zu Hause warten konnte, nicht
einmal eine Minute lang, mit
diesem Gedanken an die Abfahrt,
der ihn nicht in Ruhe ließ.
Und wie oft war
er nicht zu Hause mit einem
Bündel von fünf oder sechs
Schuhen angekommen, damit er für
eine lange Zeit den Gedanken an
den Schuhkauf aus dem Kopf
hatte! Er war vielleicht der
einzige Steuerpflichtige, der
seine ganze Jahressteuerrate auf
einmal einbezahlte, und immer
als erster an den Schaltern des
Steueramtes. Es war geradezu ein
Wunder, daß er im Morgengrauen
des Tages, an dem die erste Rate
zu bezahlen war, den
Steuereinnehmer nicht auch noch
aus dem Bett holte.
Die arme Ersilia
hatte immer versucht, ihn zu
bremsen, wenn sie ihn so
bedrängt von all den Geschäften
vor sich sah; und dann, wenn er
müde und unruhig nicht wußte,
wie er die viele Zeit, die er
vor sich hatte, ausfüllen
sollte, fragte sie ihn: "Siehst
du? Jetzt hast du den Gedanken
aus dem Kopf, mein lieber Bebi;
und nun? Und nun?"
Bei dieser Frage
schüttelte Bernardo Sopo den
Kopf, immer noch mit
geschlossenen Augen.
Er wollte nicht
zugeben, nicht nur den anderen
gegenüber, sondern nicht einmal
vor sich selbst, daß im tiefsten
Grund dieser Dunkelheit, die er
in sich spürte, und die weder
das Licht der Wissenschaft noch
das Licht des Glaubens je auch
nur mit einem ersten kalten
Schimmer des Morgengrauens zu
erhellen vermochten, in ihm so
etwas wie eine unbenennbare
Sehnsucht pochte, die Sehnsucht
einer unbekannten Erwartung,
eine vage Vorahnung, daß es im
Leben etwas zu tun galt, das
nichts mit den vielen Dingen zu
tun hatte, denen er
hinterherlief, um sie sofort zu
erledigen und den Gedanken an
sie aus dem Kopf zu haben. Aber
leider blieb ihm immer, wenn er
den Gedanken an diese Dinge aus
dem Kopf hatte, so etwas wie
Spannung und Sehnsucht in einer
entsetzlichen Leere zurück.
Diese Sehnsucht blieb tief
drinnen in ihm; aber die
Erwartung, ach ja, die Erwartung
war stets vergebens.
Und die Jahre
waren vergangen und vergingen
weiter und Bernardo Sopo, immer
müder und angewiderter, aber
darob nicht weniger gehorsam
gegenüber all den härtesten
Notwendigkeiten der Existenz,
ja umso gehorsamer, je müder und
angewiderter er wurde, konnte
nicht mehr begreifen, daß man
eben deshalb, eben um diesen
Notwendigkeiten zu gehorchen, im
Leben stand.
War es denn
möglich, daß es sonst nichts zu
tun gab? Daß man deshalb auf die
Welt gekommen war und in der
Welt blieb?
Oja, es gab da
die Träume der Dichter, die
geistigen Gebäude der
Philosophen, die Entdeckungen
der Wissenschaft. Aber Bernardo
Sopo erschienen sie alle als
Scherze, ja, witzige oder kluge
Scherze, Illusionen. Zu welchen
Schlüssen führten sie denn
schon?
Er war immer
mehr zu der Überzeugung gelangt,
daß der Mensch auf dieser Erde
zu gar keinen Schlüssen gelangen
konnte, daß alle Schlüsse, die
der Mensch meinte erreicht zu
haben, notwendigerweise
illusorisch und arbiträr waren.
Der Mensch ist
ein Teil der Natur, er ist die
Natur selbst, die denkt, die in
ihm die Früchte ihres Denkens
hervorbringt, auch sie Früchte
je nach Jahreszeit, wie die der
Bäume, vielleicht ein bißchen
weniger kurzlebig, aber doch
zwangsläufig kurzlebig auch sie.
Die Natur kann nicht zu einem
Schluß kommen, weil sie ewig
ist. Die Natur in ihrer Ewigkeit
zieht nie einen Schluß. Und also
kann auch der Mensch keinen
Schluß ziehen!
Bernardo Sopo
erinnerte sich sehr gut daran,
daß er, in der freien Zeit, von
der er immer mehr als genug
hatte, sich den gewöhnlichen
Verstrickungen, den alltäglichen
Sorgen, den Pflichten, die er
sich selbst auferlegt hatte, den
Gewohnheiten, die er angenommen
hatte, entzog, die Grenzen der
gewohnten Sicht des Lebens
erweiterte, und sich
leidenschaftslos darüber erhob,
um aus dieser tragischen und
feierlichen Höhe die Natur zu
betrachten. Er bemerkte, daß der
Mensch Scheuklappen aufsetzte,
um zu einem Schluß zu kommen, so
daß er für eine gewisse Zeit nur
ein Ding auf einmal sah; aber
wenn er dann glaubte, dieses
Ding eingeholt zu haben, fand er
es nicht mehr, denn wenn er
diese Scheuklappen abnahm und
dann all die Dinge ringsherum zu
Gesicht bekam, dann hieß es ade,
Schlußfolgerung!
Was blieb dann
also, wenn man sich nicht bewußt
selbst täuschen wollte, wie in
einem Scherz? Ach je, nichts
anderes als die harten
Notwendigkeiten der Existenz,
denen man sich sofort stellen,
und die man überwinden mußte, um
so schnell wie möglich den
Gedanken an sie loszuwerden. Ja,
dann konnte man sich aber auch
gleich umbringen, um den
Gedanken an alles und jedes
loszuwerden. Ja, bravo! Sich
umbringen... Wer das tun konnte!
Bernardo Sopo konnte es nicht;
sein Leben war leider eine
Notwendigkeit, und den Gedanken
an diese konnte er nicht aus dem
Kopf bekommen. Er hatte so viele
arme Verwandte; für sie mußte er
leben.
Nach der
Überführung und dem Begräbnis
der Frau zog er sich in ein
armseliges Untermietzimmer
zurück, um hinfort allein zu
leben, nachdem es ihm gelungen
war, alle Habe in den wenigen
Tagen, die ihm noch bis zum
Monatsende blieben, loszuwerden.
Keiner der
Verwandten seiner Frau wollte
mehr etwas von ihm wissen. Und
ihm tat das auch gar nicht leid.
Er befreite sich
sofort von vielen
Notwendigkeiten, die ihm auch zu
Lebzeiten seiner Frau stets
überflüssig erschienen waren,
die er aber um ihretwillen
angenommen und denen er sich mit
seinem üblichen Mut oder der
üblichen Ergebenheit gestellt
hatte, um sie zu überwinden. Er
schränkte sich in allen
Lebenshaltungskosten ein, bei
der Wäsche, bei der Garderobe,
die die Frau ihm aufgezwungen
hatte, um nun, da sie nicht mehr
lebte, die Schecks für die armen
Verwandten nicht allzu sehr zu
schmälern, die ihm dafür gar
keinen Dank wußten. Und auch das
tat ihm nicht weh. Er hielt sein
Opfer für eine ebenfalls
unumgängliche Notwendigkeit; und
er ließ das auch deutlich in
seinen Briefen an diese
Verwandten erkennen, die ihm
eben deshalb nicht dankbar
waren. Sie stellten somit für
ihn so wie alles übrige einen
Gedanken dar, den es zu
erledigen galt, um ihn aus dem
Kopf zu haben, so schnell es
ging, jeden Monat. Auch, wenn er
deshalb so essen mußte, wie er
es tat, nur einmal täglich, und
auch das nicht zu üppig.
Schnell, schnell, auch diese
kleine Mahlzeit hinter sich
gebracht, damit man den ganzen
Tag nicht mehr daran denken
mußte.
Nachdem er so
die wenigen Geschäfte erledigt
hatte, die ihm noch geblieben
waren, wuchs vor ihm die Zeit
mehr denn je ins Unermeßliche,
wuchs die schreckliche Leere,
die er nicht mehr zu füllen
wußte.
Er begann, sie
zum Nutzen der anderen zu
verwenden, zum Nutzen von
Leuten, die er kaum kannte, von
deren Bedürftigkeit er durch
Zufall erfahren hatte. Aber
gewöhnlich bekam er von diesen
Nutznießern seiner Mühe nichts
anderes zurück als
Unhöflichkeiten und Undank. Es
fehlte ihm ganz und gar der Sinn
für die Angemessenheit, denn er
konnte nun einmal nicht
verstehen, daß man Freude daran
haben konnte, sich mit
Illusionen aufzuhalten, da er
doch überzeugt war, daß jede
Verzögerung angesichts der
drängenden und unvermeidlichen
Notwendigkeiten der Existenz
eine Schwäche wäre. Und er hatte
weder Mitleid noch Achtung für
all diese Schwachen, die
Aufschub suchten; er stellte
sich vor sie hin, wenn es
gerade nicht der Augenblick
war, sie an diese
Notwendigkeiten zu erinnern,
mit einem immer müderen und
bedrückteren Ausdruck, der nur
zu deutlich sagte: "Seht her,
wenn es auch so ist, wenn es
mich auch so viel Mühe kostet,
hier bin ich und stehe bereit;
los, los, meine Lieben,
erledigen wir das, damit wir den
Gedanken aus dem Kopf haben!"
Und längst schon
gerieten alle außer sich, wenn
sie ihn nur aus der Ferne
erblickten. Er war für alle zum
Alptraum geworden. Alle dachten,
er empfinde eine wilde Freude
dabei, andere zu quälen und zu
bedrücken.
Im Lauf der
Jahre wurden ihm die Beine immer
schwerer. Nichts war
schmerzlicher als ihm zuzusehen,
wie er nun zu Werk ging, bei
seinem ständigen Lauf hinter den
eigenen und fremden
Notwendigkeiten her, wie er nach
einer Weise suchte, mit diesen
armen Beinen, die ihn scheinbar
nicht vom Fleck kommen ließen,
so schnell wie möglich
vorwärtszukommen.
Eingehüllt in
den schrecklichen Schatten der
überschüssigen Zeit, in dem
Geschwirr, in dem Sturm der
vielen nicht nur von ihm selbst
zu erledigenden Dinge, passierte
es ihm oft, daß er plötzlich
mitten auf der Straße innehielt
und nicht mehr wußte, wohin er
ging und was er zu tun hatte.
Den Stock unter
der Achsel, den Hut in der Hand,
die andere Hand am Kinn unruhig
an den Haaren des dichten Bartes
zupfend, blieb er eine Weile
stehen, dachte mit
geschlossenen Augen nach und
sagte immer wieder leise zu sich
selbst:
"Ich hatte da
doch etwas zu erledigen..."
Und so erfaßte
ihn eines Tages, mitten auf
einem menschenleeren Platz,
gerade um die Mittagszeit, ein
mit Höchstgeschwindigkeit
daherrasendes Automobil.
Blitzschnell
umgeworfen, zwischen den Rädern
hin- und hergeschleudert, wurde
Bernardo Sopo kurz darauf mit
gebrochenen Rippen und
zersplitterten Armen und Beinen
sterbend von einigen
Rettungsleuten aufgelesen und
bewußtlos ins Krankenhaus
gebracht.
Kurz vor seinem
Tod kam er noch einmal zu sich.
Er schlug die verschleierten
Augen auf, blickte eine Weile
mit hochgezogenen Augenbrauen
den Arzt und die Krankenpfleger
rund um sein Bett an; dann ließ
er den Kopf auf die Kissen
zurücksinken und wiederholte mit
seinem letzten Seufzer:
"Ich hatte da
doch etwas zu erledigen..."
* * *
*
- Erstveröffentlichung
im Corriere della
sera vom 19. Juli
1910. Keine wesentlichen
Varianten bekannt.